Ärztliche Zweitmeinung gewünscht


Persönliche Beratung bevorzugt
Ärztliche Zweitmeinung gewünscht

Die Nachfrage in der Bevölkerung nach ärztlichen Zweitmeinungverfahren ist groß. Damit das Verfahren an die Bedürfnisse der Patienten angepasst wird, gibt eine aktuelle Studie Auskunft über das Interesse der Bevölkerung.
Ärzte müssen mindestens zehn Tage vor bestimmten planbaren Eingriffen versicherte Patienten über ihr Recht informieren, eine ärztliche Zweitmeinung einholen zu dürfen. Dies sieht das 2015 in Kraft getretene Versorgungsstärkungsgesetz im neuen Paragraphen 27 b SGB V für den Bereich der gesetzlichen Krankenversicherung vor. Für welche Eingriffe dies gelten soll, legt der Gemeinsame Bundesausschuss fest.

Zweitmeinungen zu Krebserkrankungen gewünscht
Da es bisher nur widersprüchliche Daten zur Meinung der Bevölkerung zum Zweitmeinungsverfahren gab, führten Experten des Gesundheitsmonitors von der Barmer GEK und der Bertelsmannstiftung eine Befragung durch. Bei der Umfrage wurden die Teilnehmer aufgefordert, die Krankheiten anzukreuzen, für die sie ein Zweitmeinungsverfahren wichtig fänden. Die meisten Berfragten schätzten eine zweite Meinung als relevant ein bei medikamentösen Behandlungen von Krebserkrankungen (70 Prozent), bei einer Chemotherapie (67 Prozent), einer Strahlentherapie (61 Prozent) oder bei Operationen von Knochen und Gelenken (56 Prozent).
Patienten mit Erfahrungen war Zweitmeinung hilfreich
Bisher haben jedoch nur etwa ein Viertel der Bevölkerung von der Möglichkeit eines Zweitmeinungsverfahrens Gebrauch gemacht. Anders als bei den Angaben, zu welchen Erkrankungen die Teilnehmer einen zweiten Arzt theoretisch befragen würden, hatten Zweitmeinungs-erfahrene Patienten Klärungsbedarf bei medikamentösen Behandlungen, die nicht wegen Krebs angeordnet wurden sowie bei zahnärztlichen Operationen. Operationen an Knochen und Gelenken waren der häufigste Anlass für eine weitere Meinung.

Bei knapp Dreiviertel der bereits Zweitmeinungs-erfahrenen Patienten hat der Rat eines anderen Arztes zu einer Entscheidungsänderung geführt. Dabei präferierten die Patienten eine Zweitmeinung von Fachärzten im niedergelassenen Bereich. Ein persönliches Gespräch wurde insgesamt vorgezogen vor Beratungen per Telefon oder Internet.
Autoren der Studie fordern zuzahlungsfreie Zweitmeinungen

Die Ergebnisse der Studie ist eine relevante Entscheidungsgrundlage für die gesundheitspolitische Diskussion, mit deren Hilfe das gesetzliche Zweitmeinungsverfahren ausgestaltet werden soll. Damit Zweitmeinungsverfahren auch weiterhin Patienten bei wichtigen Gesundheitsfragen helfen, empfehlen die Autoren der Studie ein patientenorientiertes Angebot, dass allen sozialen Schichten offen steht. Das Angebot solle sich nicht auf planbare und häufig vorgenommene Eingriffe beschränken, im persönlichen Kontakt mit Ärzten durchgeführt werden und ohne Zuzahlungen möglich sein.

Studie Zweitmeinungsverfahren des Gesundheitsmonitors

Das Team der Stadt-Apotheke

Alle Mitarbeiter anzeigen

Gesund.de

Jetzt bestellen

Unsere Filialapotheke


Stern-Apotheke

Unsere Filialapotheke

Haferstr. 42
49324 Melle    
Tel.: 05422/4 16 44

Zur Webseite

Unser Partner


 Schauen Sie auch mal vorbei!

 

 

Zur Webseite

Aromatherapie


Aromatherapie

Kompetenzapotheke für Aromatherapie

Nur die besten Produkte für Sie.

taoasis.com

Phytothek


Phytothek

Kompetenzapotheke für pflanzliche Therapie

Nur die beste Medizin aus der Natur.

phytothek.de

News

Länger leben mit grünem Tee?
Frau in mittleren Jahren gießt sich Tee aus einer Kanne ein. Teetrinken hat einen guten Ruf für die Gesundheit.

Eher geringer Effekt nachweisbar

Grünem Tee wird schon lange eine gesundheitsfördernde Wirkung nachgesagt - bei Darmerkrankungen, gegen Alzheimer, Krebs, oder ganz besonders gegen Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Aber  ist an dem Gesundheitsmythos wirklich etwas dran?   mehr

Dellwarzen den Garaus machen
Dellwarzen den Garaus machen

Nicht immer nur kosmetisch störend

Dellwarzen sind klein und relativ unscheinbar – und verschwinden früher oder später von selbst wieder. In manchen Fällen sollten sie jedoch behandelt werden. Je nachdem, wo sie sitzen, ist das auch als Selbsttherapie möglich.   mehr

HPV-Impfung: Sicher und wirksam
HPV-Impfung: Sicher und wirksam

Erneut bestätigt

Impfungen werden nicht „einfach so“ empfohlen. Ihre Wirkung und vor allem ihre Sicherheit wird in Studien geprüft. Zwei neue große Studien haben für die HPV-Impfung nun erneut bestätigt: Die Impfung hat wenig Nebenwirkungen und schützt zuverlässig.   mehr

Wärmflaschen richtig benutzen
Wärmflaschen richtig benutzen

Achtung, Verbrühungs-Gefahr

Wärmflaschen sind bei vielen Gelegenheiten hilfreich. Sie haben allerdings auch ihre Tücken – im schlimmsten Fall kann man sich damit verbrühen. Damit das nicht passiert, gibt es hier ein paar praktische Tipps.   mehr

Wie Medikamente heiser machen
Wie Medikamente heiser machen

Pille, ACE-Hemmer und Kortison

Manchmal ist es gar nicht die Erkältung, die eine Heiserkeit auslöst. Auch Medikamente können zu Stimmstörungen führen. Ob man sie absetzen oder austauschen kann, entscheidet die Ärzt*in. Zusätzlich lässt sich aber mit Hausmitteln helfen.   mehr

Alle Neuigkeiten anzeigen

Beratungsclips

Antibiotikumsaft mit Löffel

Antibiotikumsaft mit Löffel

Dieses Video zeigt Ihnen kurz und verständlich, wie Sie einen Antibiotikumsaft mit einem Dosierlöffel richtig einnehmen. Der Clip ist mit Untertiteln in Russisch, Türkisch, Arabisch, Englisch und Deutsch verfügbar.

Wir bieten Ihnen viele unterschiedliche Beratungsclips zu erklärungsbedürftigen Medikamenten an. Klicken Sie einmal rein!

Stadt-Apotheke
Inhaber Enno Frerichs
Telefon 05422/21 00
Fax 05422/4 20 27
E-Mail info@stadt-apotheke-melle.de